Antidiskriminierungsberatung

In vielen Bereichen erfahren Sinti und Roma Benachteiligungen, sei es im Berufsleben, beim Umgang mit Behörden, bei der Wohnungssuche oder im Schulalltag. Der Landesverband berät bayernweit Menschen, die von antiziganistischer Diskriminierung betroffen sind, unabhängig davon, ob es sich um Angehörige der deutschen Sinti und Roma, um Roma mit Migrationsgeschichte oder um Angehörige anderer Gruppen wie zum Beispiel der Jenischen handelt.

So erreichen Sie die Antidiskriminierungsberatung

Unsere Beraterinnen und Berater arbeiten nach qualifizierten Standards des Antidiskriminierungsverbands Deutschland. Sie bieten Empowerment und Hilfestellung bei der Durchsetzung von Rechten in sämtlichen Lebensbereichen, in denen die Betroffenen Diskriminierung erfahren haben. Besonders wichtig ist dabei ein niederschwelliger Zugang zu den Beratungsangeboten, der unter anderem durch intensives Community Outreach sichergestellt wird, sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dank ihrer Zugehörigkeit zur Minderheit besonders sensibilisiert sind und eine adäquate Unterstützung auf Augenhöhe anbieten können.


Die Beraterinnen Michelle Berger und Marcella Reinhardt beim Festakt zum offiziellen Startschuss des Förderprogramms respekt*land in Berlin


Förderung

Die Antidiskriminierungsberatung des Landesverbands wird gefördert durch die Initiative „respekt*land“, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2023 ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist, perspektivisch eine flächendeckende Beratung im ganzen Bundesgebiet zu ermöglichen, das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) bekannter zu machen – und insgesamt dafür Sorge zu tragen, dass Betroffene von Diskriminierung nicht alleine gelassen werden.